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SV Alfeld rüstet weiter auf (20.12.2008) PDF Drucken E-Mail

SV Alfeld verpflichtet ehemaligen französischen Nationalspieler

Der Handball-Verbandsligist SV Alfeld hat nach Rückkehrer Hendrik Sievers einen weiteren Neuzugang an Land gezogen. Mit dem in Hameln lebenden 37-jährigen Franzosen Bernard Latchimy hat das Team um den sportlichen Leiter Andreas Lück und Trainer Peter Gerfen einen namhaften Linkshänder verpflichtet. Latchimy hat über 40 Länderspiele für Frankreich absolviert, nahm an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil und war bereits für einige Vereine in der Handball-Bundesliga aktiv. Für den Routinier ist die SV Alfeld eine von vielen Stationen. Der Franzose ist seit vielen Jahren Profihandballer und war vor seinem Engagement in Rostock bereits bei höherklassigen Vereinen in Hameln, Wallau-Massenheim, Coburg, Eisenach, Ahlen und Stralsund tätig.

„Bernard hat eine beeindruckende sportliche Vita und ist für uns natürlich ein Gewinn“, sagt Gerfen. Latchimy stand zuletzt beim HC Empor Rostock in der zweiten Bundesliga Nord unter Vertrag, hat aber ein halbes Jahr nicht gespielt. „Bernard wird erst im neuen Jahr für uns spielen. Vorher muss er noch die nötige Fitness bekommen. Wir werden beim HAZ-Cup testen und versuchen, uns einzuspielen. Vor dem heutigen Spiel gegen den MTV Braunschweig wollen wir keine Unruhe reinbringen.“, sagt Andreas Lück. Latchimy war auch beim Oberligisten TSG Emmerthal im Gespräch. Die Verpflichtung scheiterte und Gerfen, der in Emmerthal als Spieler aktiv ist, streckte seine Fühler aus. „Bernard hat mich nach seiner Absage in Emmerthal angesprochen und so ist der Transfer in Gang gekommen“, sagt Gerfen. Latchimy ist Linkshänder und im rechten Rückraum, auf Rechtsaußen und in der Abwehr einsetzbar. „Wir setzten weiterhin auf die Jugend - aber man braucht ein paar alte Hasen. Nur mit Jugendspielern geht es auch nicht“, sagt Lück zur Verpflichtung. Die Verpflichtung lässt für die Rückrunde einiges erhoffen. Im Rückraum dürfte die SV Alfeld nicht zu toppen sein und den Gegnern Kopfzerbrechen bereiten. „Bernard nimmt auch keinem jungen Spieler einen Platz weg, die spielen alle andere Positionen. Die können viel von ihm lernen. Er passt als Linkshänder wunderbar in unser Anforderungsprofil und kann uns auf dem Weg in die Oberliga schnell weiterhelfen“, freut sich Gerfen.